Der UFCD-Kalender 2020 – Das Ergebnis der Abstimmung

Hier seht ihr die Gewinnerbilder, die unseren Kalender für das Jahr 2020 zieren werden. Wir sind begeistert wie viele tolle Bilder im letzten Jahr während der Veranstaltungen entstanden sind und können es kaum abwarten die gedruckten Exemplare an unsere Wände zu hängen. Er wird auf Fotopapier matt gedruckt und im Format DIN A3 sein. Die Kosten pro Kalender liegen bei ~12€. Bestellen könnt ihr den Kalender ab sofort bis zum 29.11., indem ihr jemandem aus dem Kalender-Team eine kurze Nachricht schreibt.

Und hier gibt es die Bilder des Kalenders, die Reihenfolge und das Design werden noch festgelegt.

Abstimmung zum UFCD-Kalender

Hier gibts alle eingereichten Bilder zu sehen. Abstimmen könnte ihr über den unten aufgeführten Link bis zum 21.11. Bitte gebt euren Namen an, damit wir kontrollieren können, wer abgestimmt hat. Ihr dürft 13 Stimmen vergeben, eine pro Fotograf/Bildset. Im folgenden Bild seht ihr beispielhaft, wie man die Stimmen verteilen kann. Eure ausgewählten Zahlen klickt ihr dann bei der Abstimmung unter folgendem Link an:

https://forms.gle/2b4Ym5cc1urMB8ms6

Einreichungen

Die Bilder sind klickbar 😉

UFCD-Kalender 2020

Zum ersten Mal in der Geschichte des UniFotoClubs wollen wir einen Jahreskalender mit den Bildern unserer Mitglieder gestalten. Hier folgen nun ein paar Infos dazu, wie wir den Kalender gestalten wollen, wie wir die Bilder auswählen und vieles mehr. Wir freuen uns jetzt schon auf ein tolles Jahr 2020 im UniFotoClub durch das uns unser eigener Kalender begleiten wird.

Wer darf Bilder einreichen?
Alle Mitglieder des UniFotoClub Darmstadt e.V. und die, die es werden wollen.
Welche Bilder dürfen eingereicht werden?
Eingereicht werden dürfen alle Bilder die in einem der Workshops des UFCD oder während des gemeinsamen Freien Fotografierens im Jahr 2019 entstanden sind. Eingereichte Bilder müssen dem Format 16:9 entsprechen.
Für wen wird der Kalender gemacht?
Der Kalender ist in erster Linie für die Mitglieder des UFCD, für Am-Verein-Interessierte und Verwandte, also sozusagen alle, die gerne einen hätten. Im Zeitraum vom 20.11.-27.11.2019 können Bestellungen in Auftrag gegeben werden. Ein öffentlicher Verkauf wird später also nicht angeboten.


Weitere Ablauf zur Auswahl der Bilder:

6.11.- 13.11.
Jeder Teilnehmende darf 1-3 namentlich gekennzeichnete Bilder einreichen.
13.11.-19.11.
Eingereichte Bilder werden in Sets auf der Homepage präsentiert und alle Teilnehmenden sind berechtigt ihre Favoriten (13 Stimmen pro Person) zu wählen. Die 13 Teilnehmenden mit den meisten Stimmen auf ihrem Bilder-Set dürfen sich jeweils ein Bild aus ihrem eingereichten Set aussuchen, welches in den Kalender kommt.
20.11.
Die ausgewählten Bilder des Fotokalenders werden am Stammtisch gezeigt.
20.11.-27.11.
Verbindliche Bestellungen des UFCD-Fotokalenders werden entgegen genommen.

Unter dem unten angegebenen Link könnt ihr eure Bilder bis zum 13.11. einreichen. Bitte gebt euren Namen an. Dieser wird bei der Abstimmung später nicht sichtbar sein.

Daten für die einzureichenden Bilder:

Für die Abstimmung: 16:9, jpg >5MB

Die ausgewählten Bilder für den Kalender sollten später in folgendem Format abgegeben werden: 16:9, 300-400dpi, RGB (sRGB, Adobe RGB, ProPhotoRGB), jpg(>90%). Wir kommen dann aber nochmal auf euch zu.

Und jetzt, einreichen:

https://www.dropbox.com/request/t4ux9QiVouNAK08IpbAx

Ergebnisse Workshop: Architekturfotografie

Wie mit Sicherheit schon sehnlichst erwartet, gibt es jetzt die Ergebnisse des Architekturfotografie-Workshops, den wir Ende August mit Unterstützung von Patrick Zasada abgehalten haben. An dieser Stelle noch einmal vielen herzlichen Dank für deine Unterstützung und den super interessanten, informativen und entspannten Workshop.

Mit dem Workshop wollten wir einen Einblick in die Fotografie von Architektur und Immobilien mit all ihren Facetten bekommen. Das heißt unter anderem: Wie suche ich mir aus, welches oder welche Gebäude ich fotografieren möchte? Wann kann ich das Gebäude am besten fotografieren? Was ist charakteristisch für die Architektur und wie bringe ich das in mein Bild? Welche Ausstattung benötige ich und welche Einstellungen? Dies sind nur einige der Fragen, die wir mit diesem Workshop beantworten wollten.

Jetzt gibts aber erstmal die Ergebnisse und dann noch ein paar Worte dazu, wie der Workshop abgelaufen ist und was wir gelernt haben. Also erstmal viel Spaß und bis später!

Nun gibt es ein paar Details zum Architekturfotografie-Workshop in Frankfurt Ende August.

Als Darmstädter lag es für uns nahe , dass wir für diesen Workshop Frankfurt am Main mit seinen Häuserschluchten als Motiv gewählt haben. Natürlich hatte auch unser Workshopleiter Patrick das empfohlen, denn die Stadt bietet eine Vielzahl an Gebäuden aus unterschiedlichen Epochen. Wir widmeten uns dennoch hauptsächlich der modernen Architektur, speziell den Wolkenkratzern in Frankfurt. Zu diesen zählt zum Beispiel auch der Messeturm in Frankfurt, wegen seiner markanten Spitze auch als „Bleistift“ bekannt. Dort traffen wir uns am Vormittag und bekamen eine Einführung in das Thema Architekturfotografie. Dazu wurden Einiges direkt am Beispiel Messeturm erläutert. Was macht das Gebäude aus und wie bringe ich die besonderen Merkmale am besten in meinem Bild rüber. Welche Teile des Gebäude kann und will ich fotografieren, welche Formen sind interessant, markant, architektonisch wertvoll. Dazu ist es wichtig den richtigen Standpunkt auszuwählen. Weiterhin muss der Bildausschnitt weise gewählt werden. Habe ich störende Bildelemente wie Bäume, Personen oder Ausschnitte von anderen Gebäuden. Spiegelungen in Fenstern können sowohl störend sein, oder auch als verstecktes Detail bewusst in das Bild integriert werden. Sehr wichtig sind auch die Linien in einem Bild. Treffen sie in einem Fluchtpunkt zusammen, sollte dieser innerhalb des Bildes liegen, da dies meist als angenehmer empfunden wird. Ein steiler Winkel kann helfen eine gewisse Tiefe – oder in diesem Fall Höhe – zu erzeugen. Einer der wohl wichtigsten Punkte bleibt aber die Symmetrie. Viele Menschen empfinden Symmetrie als schön. Je symmetrischer ein Bild also ist, desto „perfekter“ erscheint es dem Betrachter. Dazu passen auch die Eckläufer, an denen wir uns allesamt versucht haben. Dies sind nichts weiter als Linien im Bild die genau in die Ecken laufen. Nicht immer ein Muss, aber manchmal störend wenn eine Linie die Ecke knapp verfehlt.

Unser Streifzug durch die Hochhausschluchten führte uns über das kap europa weiter zum Westend 1 mit seiner markanten Krone. Durch seine verschiedenen Gebäudeteile eine kleine Herausforderung für uns Neulinge in der Architekturfotografie. Anschließend ging es weiter zum Silberturm in Frankfurt, mit seiner spiegelnden Oberfläche perfekt zum spielen mit Spiegelungen. Bis in den Nachmittag hinein vertrieben wir uns die Zeit zwischen den Wolkenkratzern, den Kopf meist in den Nacken gelegt, zuweilen sogar in Yoga-ähnlichen Positionen, um den besten Winkel zu finden.

Schulter-und Nackentraining (Viviane Seidel)

Was gibt es eigentlch zur Ausstattung zu sagen? Letztendlich bleibt es jedem selbst überlassen, was er nutzt. Durch die Größe der Motive und meist geringe Distanz zu ihnen ist jedoch eine kurze Brennweite in vielen Fällen die erste Wahl. Außerdem kann ein Stativ die Arbeit erleichtern und kleine Verschiebungen in der Symmetrie durch Zittern, Wackeln, etc. verhindern. Aber auch eine Tilt-Shift-Linse, sowie ND- und Polfilter können eingesetzt werden um bestimmte Effekte zu erzielen. Zum Beispiel gerade Häuserkanten, ein richtig belichteter Himmel, weniger Spiegelungen, verzogene Wolken oder das Entfernen von Personen, die durch das Bild laufen.

Und nun noch ein paar Worte zur Wahl der Einstellungen. Um die schärfsten Bilder zu erhalten sollte man eine Blende zwischen 5.6 und 8 wählen. Viele Objektive haben ihren schärfsten Bereich zwischen diesen Werten. Weiter unterhalb wird die Schärfentiefe zu gering, oberhalb kommt Beugungsunschärfe ins Spiel. Die ISO wählt man am besten niedrig, sprich 100, um das Rauschen so gering wie möglich zu halten. Verschlusszeiten variieren je nach Vorhaben und Lichtsituation sehr stark zwischen einigen Sekunden und Bruchteilen von Sekunden. Hier hält man sich am besten an das Histogramm. Dort versucht man eine möglichst helle Belichtung zu erreichen, ohne dabei überbelichtete Bildbereiche zu bekommen. Das bedeutet kurz gesagt man versucht das Histogramm so weit an den rechten Rand zu schieben, dass es gerade nicht abgeschnitten wird. Mehr dazu findet man unter dem Stichwort ETTR (Expose to the right). Dies sind alles nur grobe Empfehlungen, die natürlich nicht immer zutreffen. Hier gilt wie immer: Probieren geht über Studieren. Und wer Interesse hat, sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen der ist herzlilch eingeladen bei uns vorbeizukommen, es finden sich immer Leute, die Lust haben mal wieder Architektur zu fotografieren. Weiter gibt es ein tolles Buch von unserem Workshopleiter Patrick in dem von vorne bis hinten alles zur Immobilien- und Architekturfotografie detailiert erklärt wird ( ISBN13: 978-3832803698 ).

Lessons Learned:

  • Was will ich zeigen, Gebäudeteile, Formen, etc.
  • Ausrüstung: Stativ, Weitwinkel, Tilt-Shift-Linse, ND-Filter (Personen entfernen, Wolken, etc.), Polfilter (Himmel, Spiegelungen)
  • Bildauschnitt, störende Elemente
  • fallende Linien
  • Fluchtpunkt im Bild
  • steiler Winkel erzeugt Tiefe
  • Symmetrie Symmetrie Symmetrie, falsche Position beim Fotografieren kann in der Nachbearbeitung meist nur schwer oder auch gar nicht ausgebessert werden
  • Eckläufer
  • Histogramm -> ETTR
  • Blende 5.6-8, Fokussieren auf Kernelement im Bild
  • Buchempfehlung: ISBN-13: 978-3832803698

Workshop ‘Einführung Komposition und Technik’

Der Workshop zum Thema ‚Einführung in Komposition und Technik‘ am 29.07.2019 wurde von Fabian und Robin vorbereitet und gehalten. Die beiden haben in einem einstündigen theoretischen Teil behandelt was überhaupt Komposition ist, wie man sie steuern kann und an mitgebrachten Beispielen besprochen, welche Mittel in den Beispielbildern verwendet wurden.

Das Gelernte wurde dann in zwei Blöcken angewendet. Zuerst wurden Bilder der Teilnehmer an die Wand projiziert und gemeinsam die Komposition analysiert sowie Verbesserungsmöglichkeiten besprochen. Mit diesem Wissen haben die Mitglieder des UniFotoClub Darmstadt dann die Umgebung der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt nach möglichen Kompositionen durchkämmt. Die Ergebnisse wurden bereits am Stammtisch vom 10.07.2019 besprochen und können ebenso wie die ‚Lessons learned‘ am Ende des Beitrag gefunden werden.

Essentials: Workshop Komposition

Für all diejenigen, die nicht beim Workshop ‚Einführung Komposition und Technik‘ dabei sein konnten, folgt nun eine kurze Zusammenfassung der besprochenen Inhalte. Am Ende dieses Abschnitts findest Du außerdem die Folien der Theorie Stunde. Wir empfehlen parallel zum Lesen des Textes bereits die Folien zu betrachten, die noch mehr in die Tiefe gehen sowie Bildbeispiele mitbringen.

Eine Komposition ist geprägt von vier Leitfragen. Diese sollten sowohl bei der Gestaltung des Bildes beachtet werden als auch beim Betrachten eines Bildes hinterfragt werden. Sind die gefundenen Antworten identisch, weiß man: „Das Bild funktioniert.“

  • Was ist mein Subjekt / Motiv?
  • Was möchte ich zeigen / erzählen?
  • Wie teile ich mein Bild ein?
  • Wie wird der Betrachter später auf mein Bild schauen?

Anstatt die unendlich vielen Varianten von im Internet kursierenden Kompositionsregeln durchzuackern, haben wir uns dafür entschieden die Grundlagen zu beleuchten mit denen sich jede der Regeln kinderleicht herleiten lässt.

Was ist mein Subjekt / Motiv?

Zuerst sollte die Frage sein, was man überhaupt fotografieren will. Dieses Subjekt / Motiv muss man dann im Sucher der Kamera fixieren und hat dabei diverse Einflussmöglichkeiten. Durch den Standpunkt und die Ausrichtung ergeben sich bereits die ersten Möglichkeiten den Ausschnitt zu beeinflussen.

Wie zeige ich mein Subjekt/ MOTiv (Kontext, ALLEINE, Detail)?

Durch die Wahl des Standpunkts aber auch durch die Wahl des Objektives (und damit der Brennweite und der Blende) lässt sich beeinflussen, wie das Subjekt abgelichtet wird. Entweder stellt man das Subjekt im Kontext bzw. in seiner Umgebung dar, separiert es von seiner Umgebung oder zeigt sogar nur einen Ausschnitt oder ein Detail.

Wie teile ich mein Bild ein?

Nachdem geklärt ist, was ich wie abbilden will, schließt sich die Frage an, wie die einzelnen Aspekte im Bild verteilt werden. Der Sucher der Kamera gibt zwar einen Bildrahmen vor, allerdings ist es auch möglich im Nachgang einen anderen Schnitt zu verwenden: Quadrat, Panorama, 2:3 und viele mehr. Typische Anhaltspunkte für die darauf folgende Bildaufteilung sind zum Beispiel: goldener Schnitt, Drittel- und Diagonal-Regel. Auf den Schnittpunkten angeordnete Subjekte nimmt der Mensch in der Regel als harmonisch wahr und bleibt daran hängen. Gleiches gilt für die Einteilung nach einer Symmetrie.

Wie wird der Betrachter später auf mein Bild schauen?

Nachdem nun auch festgelegt ist, wie die Objekte im Bild platziert werden sollen, gibt es noch weitere Möglichkeiten die Sichtweise des Betrachters zu beeinflussen. Eines haben alle Punkte gemeinsam – alle führen den Blick des Betrachters durch das Bild:

  • Kontrast
  • Balance
  • Führungslinien
  • Tiefe

Durch Variation des Standpunktes, der Kameraeinstellung, Lichtsetzung, Timing und vieles mehr lassen sich die obenstehenden Parameter beeinflussen.

Download der Präsentation

Galerie

Lessons Learned

  • Wenn die Leitfragen von Betrachter und Fotograf gleich beantwortet werden „funktioniert das Bild“
  • Komposition bestimmt maßgeblich, wolang der Blick wandert und wo er hängen bleibt.
  • Mit einem Grundverständnis kommt man weiter als mit strikten Regeln
  • Mit befolgen einfacher Grundregeln kann man seine Bildergebung direkt verbessern.
  • Unbequeme Perspektiven geben oft bessere Bilder (z.B. in der Hocke, auf dem Boden)
  • Jedes Motiv ist mit beliebig vielen verschiedenen Kompositionen abbildbar.
  • Jeder hat eine andere Art Bilder zu machen und wahrzunehmen
  • Obwohl Komposition beim Fotografieren allgegenwärtig ist, war es gut die Grundzüge im Workshop aufzufrischen