Quick-Tipp: Brandon Woelfel

Heute präsentieren wir eine großartige Quelle für kreative und experimentelle Inspiration: Brandon Woelfel

Dieser junge Mann, der in New York sein Unwesen treibt, hat es auf kreative Weise verstanden People-Fotografie mit experimentellen Lichtquellen zu kombinieren. Und damit sind nicht Blitze gemeint, sondern alle Arten von Pyrotechnik, Lichterketten und Leuchtschildern.

Auf seiner Website oder seinem Instagram-Profil findet man ein breites Spektrum seiner Arbeit – warum also nicht mal ein paar Bilder raus suchen und nachstellen?
Neben den Requisiten (Wunderkerzen, Lichterketten…) sollte man sich eine Location mit einer gewissen Grundhelligkeit suchen und nicht vergessen, dass diese Fotos nicht ‚out-of-cam‘ funktionieren werden, sondern ein gewisses Maß an Nachbearbeitung benötigen. Glücklicherweise ist Brandon Woelfel inzwischen kein Unbekannter mehr und so sind auch schon mehrere Leute auf die Idee gekommen seine Shootings nachzustellen und Bearbeitungstutorials bereitzustellen.

Das Einsteiger-Tool, das garantiert jeder zu Hause hat, ist die CD. Heute kaum noch wirklich verwendet, verwandelt sie sich zweckentfremdet sogar zum dualen Kreativ-Tool!

  • Direkt vor das Objektiv gehalten, kann man damit Spiegelungen erzeugen und Lichtreflexe ins Bild holen, die dem Bild eine ganz besondere Note geben. (Dabei funktioniert der Effekt besonders gut, wenn man ein Objektiv mit einer großen Offenblende hat)
  • Mit dem Handy oder einer Taschenlampe angeleuchtet, entsteht ein wunderbarer Regenbogen, den man dem Model ins Gesicht zaubern kann.

Wer die Techniken mal ausprobieren möchte, sollte mal im Einstiegsvideo oben schauen oder in dieser Toy-Camera-Challenge, in der Brandon Woelfel ganz nebenbei auch noch beweist, dass er nicht nur mit teuren Kameras tolle Bilder macht.

A Toy Camera Shootout with $40 VTech KidiZoom Camera for Kids

Wer noch mehr Videos mit Brandon sehen möchte, sollte noch mal hier oder hier vorbeischauen. Dabei kann man sich in Sachen Technik sicher noch das ein oder andere abschauen und von den Bildern inspirieren lassen.
Bei unserem Treffen auf dem Heinerfest haben wir schon mal mit der CD experimentiert. Die Attraktionen sind hell erleuchtet, wie gemacht um eine Spiegelungen mit der CD einzufangen.

Das war: Brandon Woelfel 🙂

Wie findet Ihr seine Fotos und habt Ihr auch schon mal etwas in die Richtung gemacht? Lasst uns gerne einen Kommentar mit Euren Erfahrungen da!


P.S.: Das war Beitrag No. 100 🎉

Quicktipp: Darmstadt unter Strom

Hallo Leute!

Einmal im Jahr findet die Veranstaltung ‚Darmstadt unter Strom‘ statt. Neben vielen Läden, die bis 23 Uhr geöffnet haben, gibt es in der Innenstadt verschiedene Shows und Attraktionen (Künster, Walk-Acts und eine Abschluss-Show) rund um das Thema Energie und Licht. Außerdem ist die Darmstädter Innenstadt illuminiert. Wer sich einen Überblick über das bunte Treiben verschaffen möchte, sollte dem Weißen Turm oder dem Langen Lui einen Besuch abstatten. Die beiden Türme sind von 18 bis 23 Uhr geöffnet!

Mehr Informationen zu dem Event findest Du HIER.

Sicher findet sich auch das ein oder andere Foto-Motiv, vorbeischauen lohnt sich also! Wer Interesse hat hinzugehen, kann sich gerne mal bei uns melden, dann können wir auch ein spontanes Treffen auf die Beine stellen 🙂

Also dann bis dahin!

Das Titelbild hat übrigens Peter Döring im letzten Jahr gemacht!

Software Tipp: Affinity Photo

Affinity Photo von Serif wird schon länger als die Photoshop Alternative für die professionelle Bildbearbeitung gehandelt. Riesiger Funktionsumfang, gute RAW und Farbraumunterstützung sowie die Unterstützung von Photoshop PSD Dateien sind nur einige Argumente dafür. Allerdings gab es für mich bisher ein Problem: Affinity Photo war nur für MacOS verfügbar.

Das hat sich nun allerdings geändert. Seit kurzem ist die finale Version für Windows endlich erhältlich!

Ich hatte mir bereits die Beta Version angesehen und mein letztes Projekt damit umgesetzt. Die Eingewöhnung ging recht schnell, da die meisten Tools an den bekannten Stellen zu finden sind. Weiterhin gibt es bereits eine aktive Community die Tutorials und Lernvideos veröffentlicht hat. Das Freistellen eines Hundefells konnte relativ schnell erledigt werden. Das Ergebnis ist auf jeden Fall nicht schlechter als die Freistellung mit Photoshop.

Da ich bisher keine wirklich negativen Punkte entdecken konnte, habe ich meine in die Jahre gekommene Photoshop Installation nun durch Affinity Photo ersetzt.

Und das Beste zum Schluss: Serif verzichtet auf ein lästiges Abo-Modell und ruft für Affinity Photo einen mehr als fairen Preis auf. Aktuell gibt es Affintity Photo im Angebot für 40 €.

Viel Spaß beim selbst testen und Bilder bearbeiten.

Markus

 

PS: Für alle Interessierten gibt es hier eine vollständige Liste mit allen Featuren: https://affinity.serif.com/de/photo/full-feature-list/

Quicktipp: FotoBörse Lichtwiese

Zwei mal im Jahr gibt es in der Mensa Lichtwiese eine vom FotoClub Darmstadt organisierte Foto-Börse. Händler verkaufen dort digitale und analoge Kameras und jede Menge Zubehör. Gerade diejenigen, die nach einer analogen Kamera oder Objektiven suchen, sind hier genau richtig aufgehoben.

Für faire Preise gibt es dort alles, was das Herz begehrt. Jetzt am Sonntag, den 27.11.2016, hat man wieder die Möglichkeit zuzuschlagen. Geöffnet ist von 10oo bis 16oo Uhr, wer was Spezielles sucht, sollte nicht allzu spät da sein. Der Eintritt kostet ca. 2€.

Auch wenn man nichts sucht, macht es immer Spaß durch das Angebotene zu stöbern!
Viel Spaß und Erfolg auf der Messe!

Top 5 Kompetenzen für Fotografen

Heutzutage ist jeder Fotograf, jedes Handy macht Fotos von hervorragender Qualität, digitale Kameras sind so günstig wie nie und somit ist das Medium Fotografie für fast jeden erschließbar.

Doch Foto ist nicht gleich Foto, denn nicht die Kamera macht die Bilder, sondern derjenige dahinter. Jede Kamera macht gute Fotos, doch ob ein gutes Bild entsteht hängt hauptsächlich davon ab, was die Person hinter dem Sucher macht. Bei der Kreation eines guten Fotos sind folgende Kompetenzen von besonderer Wichtigkeit:

  • Bildaufbau
  • Perspektive
  • Licht
  • Geduld & Glück
  • Technikverständnis

Dazu sei gesagt, dass diese Stichpunkte meine Ansicht widerspiegeln und auch die Reihenfolge meine Einschätzung der Relevanz berücksichtigt. Im Folgenden werde ich etwas weiter ausführen, wie ich zu dieser Meinung komme und was diese Punkte ausmacht.

Bildaufbau

Wer gute Bilder machen will, braucht ein Auge für seine Umgebung. Bewusst oder auch unbewusst sondiert man die Gegend nach geeigneten Motiven. Hat man eine Szenerie im Blick und zückt die Kamera, geht der Prozess der Bildgestaltung los.
Der meiner Meinung nach wichtigste Punkt ist der Bildaufbau. Der Bildaufbau bestimmt die Aufteilung des Bildes, das man durch den Sucher oder Bildschirm sieht. Bekannte Beispiele sind die Drittelregel und der goldene Schnitt. Ein guter Bildaufbau trägt maßgeblich dazu bei, ob ein Foto vom Betrachter als spannend und ansprechend angesehen wird.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Der Bildaufbau entscheidet darüber, ob der Betrachter das Foto interessant findet oder nicht. Hier ist die Drittelregel recht gut nachzuverfolgen: Das Boden/Himmel-Verhältnis ist 1:2 und auch die Autolichter befinden sich im horizontalen Drittel.

Als Anfänger sollte man sich häufiger selbst kontrollieren, ob man den Bildaufbau genug wertschätzt. Mit der Zeit entsteht eine Routine und die Bildgestaltung wird intuitiv. Ein häufiger Anfängerfehler ist immer alles mittig zu platzieren, das gibt häufig eine sehr plumpe Bildwirkung.
Aber man solle auch auf keinen Fall immer mit aller Gewalt z.B. die Drittelregel anwenden. Auch ein zentral ausgerichtetes Bild kann durchaus seine Reize haben. Im Zweifel gilt: ausprobieren, mit der Zeit entwickelt jeder dafür einen Blick.

Perspektive

Der Mensch ist auf zwei Beinen unterwegs und zum Fotografieren hat man die Kamera im Normalfall vor dem Gesicht. Die meisten Fotos entstehen also aus eine Höhe von 1,50 m bis 2,00 m, je nach Körpergröße. Diese sind dann sehr authentisch, denn das ist ein Blick, den jeder so auch sieht. Gerade bei der Portrait-Fotografie ist das häufig gefragt. Ab und zu sollte man sich allerdings selbst daran erinnern, aber mal die Perspektive zu wechseln. Auch bei Portraits kann man sich mal von oben und unten an das Model annähern, dabei können auch sehr schöne Bilder entstehen. Die klassischen Beispiele sind dabei die Froschperspektive (von unten) und die Vogelperspektive (von oben).

Durch den Wechsel der Perspektive, indem man mit der Kamera auf den Boden geht oder von oben fotografiert, bildet man einen ungewöhnlichen Blickwinkel ab und zieht so das Interesse auf das Bild.

Häufig bietet sich die Froschperspektive an. Dadurch entsteht eine Tiefe und das Bild wird spannender. Gerade auf der Straße tritt dann die Rauheit der Straße und die Eigenschaft des Fahrbahnbelags in den Vordergrund. Manchmal muss man sich dann auf den Boden legen, häufig lohnt es sich aber!
Im Kontrast zur Froschperspektive steht die Vogelperspektive, die allerdings nicht immer realisierbar ist. Wenn man also von oben fotografieren möchte, sollte man eine Leiter mitbringen oder Treppen und Vorsprünge nutzen, manchmal hilft auch eine kleine Klettereinheit.
Kameras mit Klappbildschirm erleichtern hier das Leben eindeutig. So kann man die Kamera auf den Boden stellen oder in die Luft halten und den Bildschirm so ausrichten, dass man das Bild jederzeit kontrollieren kann.

Licht

Der Ursprung des Wortes Fotografie kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie zeichnen mit Licht. Ohne Licht gibt es keine Fotografie und gute Bilder entstehen nur dann, wenn die Beleuchtung passt. Helle Stellen lenken den Blick auf sich, dunkle Bereiche treten in den Hintergrund. Der Kontrast zwischen Hell und Dunkel sorgt für Dynamik im Foto und sollte den Blick durch das Bild lenken.

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Durch das gezielte Setzen von Licht sorgt man für Dynamik im Bild und lenkt das Auge auf das Hauptmotiv.

Arbeitet man mit Blitzen, kann man gezielt Licht und Akzente setzen. Dabei ist zu beachten aus welcher Richtung das künstliche Licht kommt und in welcher Härte. Schnell wirkt dann ein Bild unnatürlich und künstlich.
Bei der available light Fotografie nutzt man das vorhandene Licht und gestaltet den Bildausschnitt nach der vorgefundenen Szenerie. Wichtig ist, dass das Hauptmotiv nicht komplett im Dunkeln steht und andere Helle Bereiche das Auge auf sich lenken. Häufig eine schwierige Aufgabe.

Geduld und Glück

Es gibt jede Menge gestalterische Regeln, die man beachten sollte, einige davon sind uns beim Lesen über den Weg gelaufen. Aber der Bildaufbau, gewählte Perspektive und das Licht mögen noch so genial sein, manchmal gehört ein Quäntchen Glück dazu, damit ein gutes Bild entsteht.
Das kann man nicht beeinflussen, aber die Wahrscheinlichkeit steigt, wenn man sich Zeit nimmt. Selten kann man Situationen erzwingen oder beeinflussen, Geduld zahlt sich meistens aus.

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Geduld und ein Hauch Glück sind häufig der Erfolgsschlüssel für ein gelungenes Bild.

Bevor man ein Foto macht ist es auch meistens sinnvoll die Szenerie zu beobachten. Wie schalten die Ampeln, wann fahren welche Autos in welche Richtungen, wie fahren die Bahnen… Und dann muss nur noch alles so passieren, wie man es sich vorstellt. Aber das kann man in den meisten Fällen nicht beeinflussen.
Neben dem aktuellen Geschehen ist auch der Zeitpunkt am Tag entscheidend. Es muss dunkel sein, damit lange Belichtungszeiten funktionieren. Dann darf es aber auch nicht zu spät sein, weil sonst nur noch wenige Autos fahren, also am besten den Berufsverkehr abpassen. Das geht dann auch schon wieder nur ab Oktober und dann wird es auch mal schnell unangenehm kalt. Alles Faktoren, die man nicht beeinflussen kann, aber mit etwas Glück kommt auch noch mal ein wärmerer Tag.

Technikverständnis

Der letzte Punkt dreht sich um die Technik. Für viele ist dieser einer der wichtigsten, denn häufig wird die Meinung vertreten, dass derjenige, der eine teure Kamera besitzt auch automatisch gute Bilder macht. Aber diese Meinung vertrete ich nicht, die vorangegangenen Punkte haben einen deutlich höheren Einfluss auf das Kreieren guter Fotos. Die Kamera ist nur das Werkzeug, um das Gesehene festzuhalten.

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Heutzutage machen eigentlich alle Kameras gute Bilder, da kommt es mehr darauf an, wie man das Bild aufbaut und weniger, mit wie vielen Megapixeln es aufgenommen wurde.

Ein Grundverständnis muss natürlich vorhanden sein, so muss man zum Beispiel wissen, wann man lange Belichtungszeiten braucht und wie diese mit der Blendeneinstellung zusammenhängen. Häufig hilft auch der Automatikmodus der Kamera gut aus.
Sofern aber das Grundverständnis vorhanden ist, kommt es hauptsächlich auf den Bildaufbau an und weniger auf die Kamera. Ob dann eine Spiegelreflexkamera, eine Systemkamera oder auch nur die Kompaktkamera zur Verfügung stehen, ist dann häufig nicht maßgebend.

Weiterführende Empfehlungen

Oft sieht man sich um und sehnt sich nach einer neuen Kamera, dabei sollte man öfter versuchen mit dem was da ist sein Ziel zu erreichen. Oft ist man erstaunt, wie gut es dann doch klappt.

Ein gutes Beispiel dafür, dass die Ausrüstung nicht der Garant für gute Bilder ist, liefern immer wieder die Kollegen von DigitalRev TV mit Ihrer „Pro Photographer, Cheap Camera“ Serie. Dort wird renommierten Fotografen eine billige Kamera in die Hand gedrückt und die haben dann die Aufgabe, damit zu fotografieren. Dabei kann man immer wieder staunen, welche Meisterwerke dabei entstehen.
Zugucken ist natürlich leicht, aber es gibt auch einige Tipps, wie man seine eigenen Blick schulen kann. Wenn man sein technisches Equipment begrenzt, kann man sich auf das Wesentliche konzentrieren. Das Stichwort Festbrennweite hört man auch häufiger, wenn man sich im Internet umschaut. Unter anderem Benjamin Jaworskyj empfiehlt immer wieder vom Zoom Abstand zu nehmen. Er schlägt zum Beispiel vor, ein komplettes Jahr nur mit einer Festbrennweite zu fotografieren – man wird erstaunt sein, wie viel doch gut. Und gerade der Klassiker unter den Festbrennweiten, das 50mm f1.8, ist für um die 100€ zu bekommen.
Mein persönlich Lieblingstipp ist allerdings noch weiter von allem Technischen zurückzutreten und sich der analogen Fotografie zu bedienen. Häufig haben die Eltern noch Kameras, die man sich ausleihen kann. Aber auch schon ab 50€ bekommt man eine solide Kamera mit Festbrennweite dazu. Man muss sich überwinden, damit anzufangen, hat nur 36 Bilder pro Film und keine Möglichkeit, direkt das gemachte Bild zu überprüfen – aber genau das macht den Reiz aus!

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Fotografieren lernen ist nicht leicht, aber Übung hilft hier definitiv weiter! Also ab an die Kamera und neues ausprobieren.

Aber das muss jeder für sich herausfinden, da gibt es keinen garantierten Weg zum Erfolg. Wichtig ist: dranbleiben, rausgehen, fotografieren und dann schauen, was man besser machen kann und daran beim nächsten Mal arbeiten. Wie ist Euer vorgehen und wie schätzt Ihr die Reihenfolge der fünf Punkte oben ein, einverstanden oder kompletter Unsinn?

Ich hoffe, der Beitrag hat Dir gefallen, dann kannst Du ihn auch gerne mal deinen Freunden zeigen und darüber diskutieren.
Vielen Dank fürs Lesen und bis zum nächsten Mal!

QuickTipp Lichterkette

Hin und wieder findet man tolle Inspirationen auf Fotoplattformen im Internet. Die Idee ist einfach und genial: Eine batteriebetriebene Lichterkette und ein Weck-Glas.

 

 

Beides hatte ich noch zu Hause rumliegen und wollte zum Mainfest in Frankfurt. Also packte ich neben der Kamera auch das Glas und die Lichterkette ein. Eine super Sache, die sehr vielseitig einsetzbar ist. Hier meine Ergebnisse aus Frankfurt am Mainfest 2016:

Mir hat es Spaß gemacht damit Bilder zu machen und kann es nur jedem Empfehlen auch mal damit rumzuspielen. (Ich kann die Kombination auch gerne verleihen 😉 )

Tooltipp: Exifer – Datum sortieren

Heute mal wieder ein Quicktipp 🙂

Neulich waren wir zu zwei auf einer Hochzeit fotografieren und nachdem jeder seine Bilder bearbeitet hatte hieß es: Bilder zusammenführen und als Paket abgeben. Nichts leichter als das, nach dem Datum sortieren und umbenennen.

Denkste… Die eine Kamera zeigt 13:05 Uhr, die andere 06:25 Uhr – geil – dann doch anders. Zum Glück gibt es Tools, die einem helfen das Aufnahmedatum zu korrigieren. In diesem Fall habe ich Exifer gefunden und genutzt.
Das Vorgehen ist denkbar einfach: Nachdem man in den Ordner navigiert ist, wählt man die entsprechenden Bilder aus und kommt mit einem Rechtsklick auf EXIF/IPTC -> Bearbeiten (STRG + E).

exifer1

Im Reiter EXIF-Daten -> Datum kommt man dann auf die gewünschte Einstellung. Dort gibt es die Zeitdifferenz-Option. In unserem Fall hat das Datum gepasst, nur die Uhrzeit war verschoben. Um die Zeitdifferenz herauszufinden habe ich zwei Bilder gesucht, die etwa zum selben Zeitpunkt aufgenommen wurden (Ring-Übergabe…). Die Differenz dieser beiden Bilder dann in Exifer eintragen und schon kommt man der Sortierung deutlich näher. Das Aufnahmedatum jedes der ausgewählten Bilder wird dann um die entsprechende Differenz verschoben. Eventuell bedarf es dann noch etwas Finetuning.

exifer2

Das war es auch schon, das war für uns sehr hilfreich! An dieser Stelle sei auch noch mal angemerkt, dass Lightroom auch über eine solche Funktion beinhaltet, aber es hat ja nicht jeder Lightroom 😉

Vielleicht braucht Ihr es ja auch irgendwann mal… Besser ist es natürlich die Kamera vorher genau einzustellen 🙂

Handout Workshop ‚Photoshop Basics‘

Grüß Dich!

Hier findest Du das Handout zum letzten Workshop ‚Photoshop Basics‚. Ich werde einige Punkte zusammenstellen, die während der Live-Demo angesprochen wurden. Dabei habe ich meinen Workflow vorgestellt:

  1. Vom Raw (Landschaft) aus der Kamera über CameraRaw zum fertigen Foto mit reiner Raw-Entwicklung
  2. Vom Raw (Portrait) durch CameraRaw in Photoshop zur Retusche und dem Farblook
  3. Vom eingescannten Negativ in Photoshop zur Bereinigung

Ich habe die Adobe Creative Suite CS5.5, in der unter anderem Photoshop und Bridge enthalten sind. Bridge nutze ich zur Bildverwaltung, von da aus geht es dann in CameraRaw, den Raw Entwickler von Adobe, und Photoshop.

Bridge
Adobe Bridge

Handout Workshop ‚Photoshop Basics‘ weiterlesen

KulturTipp Kunsthalle Darmstadt

Heute gibt es mal wieder einen neuen Beitrag für die ‚Tipps & Tools‘-Kategorie 🙂 Dort werden immer mal wieder Tipps und Tricks gebloggt, schau doch einfach mal rein. Du hast auch einen Tipp, den Du mit uns teilen möchtest? Dann ab ins Kontaktformular und schreib uns Dein Thema.

Der heutige Tipp dreht sich rund um Kunst und Kultur. Neulich war ich das erste mal in der Kunsthalle Darmstadt, schon hundert mal dran vorbei gelaufen, denn es liegt auf dem Weg zur Uni, aber noch nie drin gewesen. Dort habe ich mir die Ausstellung Seismographien von Pavel Odvody angesehen, ein Künstler, der in Darmstadt lebt und im wahrsten Sinne des Wortes Lichtmalerei betreibt. Eine schöne Ausstellung mit tollen Ideen und Umsetzungen. Im Erdgeschoss läuft noch bis zum 11. Oktober 2015 dieAusstellung Exercise von John Gerrard.
Eine Ausstellung, die es sich meiner Meinung nach lohnt mal anzusehen, auf den ersten Blick wirkte sie auf mich recht stupide, man betritt einen abgedunkelten Saal in dem eine computeranimierte Person durch eine generierte Landschaft läuft – gewöhnungsbedürftig. Aber je länger ich mich dort aufgehalten habe, desto mehr habe ich mich damit beschäftigt.

Aber ich möchte an dieser Stelle keine Meinungen vorgeben, sondern würde jedem empfehlen sich selbst ein Bild zu machen und eventuell auch andere Ausstellungen zu besuchen.
Die Kunsthalle Darmstadt hat für Studenten nämlich ein besonders attraktives Angebot – der Eintritt ist frei. Es lohnt sich also auf jeden Fall dort mal rein zu schauen, vielleicht auch, wenn es nichts mit Fotografie zu tun hat, auch das hilft den eingenen Horizont zu erweitern.

Also dann, viel Spaß in der nächsten Ausstellung!

LinkTipp – Pinterest

Ich war dabei ein Shooting zu Planen und wollte mit dem Model Bildideen austauschen. Also bin ich bei 500px auf die Suche gegangen und hatte nach kurzer Zeit 12 Tabs auf und wollte ungern alle dieses Links extra schicken, da ist vorprogrammiert, dass die Übersicht verloren geht.

Ich hatte mal von diesem Pinterest gehört und dachte mir dann, warum das nicht mal ausprobieren. Das Prinzip ist denkbar einfach. Nachdem man sich über Facebook oder mit der eMail-Adresse kostenlos registriert hat, kann man virtuelle Pinnwände erstellen, auf die durch Link-Eingabe oder Datei-Upload Bilder gepinnt werden. Zudem kann man Themen favorisieren und bekommt aus seiner Startseite Bilder vorgeschlagen, die einem gefallen könnten.

Bei 500px und anderen Anbietern hat man die Möglichkeit direkt per Knopfdruck das entsprechende Bild an seine Pinnwand zu hängen. Dann einfach den Link zum Board an das Model schicken und diese hat eine schöne Übersicht, was man sich vorstellt.

Pinterest auf 500px

Wenn das Model selbst auch Pinterest hat, kann man es auch zur Pinnwand hinzufügen, somit können beide Bilder anheften und so entsteht ein Pool an Ideen.

Es gibt noch ein hilfreiches Tool, den Pinterest-Browserbutton, der in der Toolbar des Browsers erscheint. Egal, auf welcher Website man dann unterwegs ist, wird beim Betätigen eine Übersicht der anpinbaren Bilder gezeigt und das gewünschte kann man dann durch einen Klick auf die gewünschte Pinnwand bringen.

Also, Pinterest ist ein gutes Hilfsmittel, wenn man Shootings vorbereiten will oder auch einfach Ideen sammeln will, was man in einem nächsten Shooting ausprobieren möchte oder überhaupt man vor hat. Wenn man irgendwas sieht und denkt ’spitze, das will ich auch machen‘, einfach den Pinterest-Button drücken und ab auf die ‚Ideen‘-Wand!
Die Anmeldung geht schnell und kostet auch nichts, nach kurzer Einarbeitungszeit versteht man das Prinzip und eine App für alle gängigen Plattformen gibt es auch. Man bekommt hin und wieder eine eMail, die man aber auch problemlos abbestellen kann.