Monatsthema Mai

Auch im Mai haben wir uns wie immer einem Thema gewidmet. Dieser Monat stand unter dem Stern der „Dynamic Symmetry“ und was es damit auf sich hat.
Während der Pandemie haben wir natürlich unsere Treffen auf das Internet beschränkt, was aber keineswegs ein Hindernis am regen Austausch von Ideen und Bildern war.

Monatsthema „Dynamic Symmetry“

„Dynamic Symmetry“ versucht verschiedene mathematische Verhältnisse in die Komposition von Bildern, egal ob gemalt oder fotografiert, mit einfließen zu lassen.
Besonderer Fokus liegt hierbei auf dem Seitenverhältnis des Bildes und den daraus resultierenden unterschiedlichen Diagonalen sowie deren Orthogonalen.
Wenn du jetzt denkst, was das ganze mit der Fotografie zu tun hat, kann ich dich gut verstehen, so ging es den meisten diesen Monat. Dennoch gab es so einige interessante Erkenntnisse, die hoffentlich in Zukunft Anwendungen finden.

Wenn du mehr über das Thema erfahren willst, kann ich dir nur zwei Dinge empfehlen.
Einerseits einfach mal im Internet nach diverser Literatur und Tutorials
Ausschau halten und andererseits kann ich nur raten, mal bei uns direkt vorbei zu schauen! Auch bei solchen eher ungewöhnlichen Themen ist ein reger Austausch fast schon vorprogrammiert und man lernt auf jeden Fall etwas dazu.

Workshop „Bildbearbeitung“

Natürlich gab es auch in diesem Monat zusätzlich ein Workshop, ebenfalls als Livestream bzw. Online-Veranstaltung. Losgelöst vom monatlichen Thema hat sich der Workshop mit der Nachbearbeitung von Fotografien beschäftigt.
Als Beispiel für Layer-basierte Bildbearbeitung wurde ein zur Verfügung gestelltes Bild der Skyline von Frankfurt in Affinity Photo bearbeitet, um zwei Zeitpunkte der selben Szene übereinanderzulegen. Hier wurde also der Sonnenuntergang mit den viel später sichtbaren Lichtern der Stadt verbunden, um eine eindrucksvolle Kulisse zu erzeugen.

Skyline Frankfurt

It was a beatiful sunset in Frankfurt! The lights in and on the buildings, together with this stunning sky, created an awesome scene!

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Workshop-Bild von Alexander Krömmelbein

Generell wurden hier die Themen der Layer, deren „blendmodes“ sowie „masking“ behandelt. Am Schluss wurde es etwas anspruchsvoller mit so genannten „luminosity masks“, also Masken, die sich auf die Helligkeitswerte des Bildes beziehen. Das ist vor allem wichtig, wenn man eine Veränderung beispielsweise nur in den hellen Tönes eines Bildes realisieren möchte.

Egal ob dir die Hälfte jetzt nichts gesagt hat oder du sogar noch etwas ergänzen würdest, wir laden Dich herzlich ein, bei uns vorbei zu schauen, um dir selbst ein Bild (haha Wortwitz) davon zu machen, wie es so bei uns aussieht und was wir sonst noch für spannende Themen besprechen!

Wir freuen uns auf Dich!

Einladung Workshop ‚Drucken‘

Titelbild
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Lizenz: Pexels Lizenz | https://www.pexels.com/photo-license/

Mit der digitalen Fotografie sind Papierbilder mehr und mehr aus dem Alltag verschwunden. Alles wird nur noch am PC, Tablet oder Smartphone angeschaut und kaum jemand geht noch drucken. Aus sozialen Medien sind sie gar nicht mehr wegzudenken. Und trotzdem oder vielleicht sogar deswegen haben gedruckte Bilder in der heutigen Zeit einen hohen Stellenwert erreicht. Gerade zur Weihnachtszeit bieten sich Ausdrucke, Fotobücher und Kalender als Geschenk für Familie und Freunde an.

Der UniFotoClub Darmstadt biete deshalb am Samstag, den 30. November 2019, einen Workshop zum Thema Druck – Vorbereitung, Anpassung & Tricks an. Der Workshop beginnt um 10oo Uhr in S102|36. Bitte melde Dich unter kontakt@unifotoclub-darmstadt.de an.

Was Dich erwartet

Der Workshop wird abwechselnd theoretische Grundlagen vermitteln und diese an Beispielen verdeutlichen und benötigte Techniken vorführen. Die Darstellung von Farben auf dem Bildschirm wird gegenübergestellt mit der Abbildung auf Papier. Genauso, wie Monitore Bilder unterschiedlich darstellen, bilden auch Papiere Farben und Strukturen unterschiedlich ab. Es wird behandelt, wie diese beiden Darstellungen aneinander angepasst werden können.

Hier findest du bereits das passende Skript von Patrick:
https://www.architekturfotografie-frankfurt.com/blog/softproof-dpi-und-icc

Was Du mitbringen solltest

Je nach Möglichkeit kannst Du deinen Laptop mit Bildbearbeitungssoftware mitbringen. Egal ob mit oder ohne Laptop, bring bitte Bilder mit, die Du für den UniFotoClub Kalender 2019 eingereicht hast oder die Du gerne drucken würdest.

Workshop ‘Einführung Komposition und Technik’

Der Workshop zum Thema ‚Einführung in Komposition und Technik‘ am 29.07.2019 wurde von Fabian und Robin vorbereitet und gehalten. Die beiden haben in einem einstündigen theoretischen Teil behandelt was überhaupt Komposition ist, wie man sie steuern kann und an mitgebrachten Beispielen besprochen, welche Mittel in den Beispielbildern verwendet wurden.

Das Gelernte wurde dann in zwei Blöcken angewendet. Zuerst wurden Bilder der Teilnehmer an die Wand projiziert und gemeinsam die Komposition analysiert sowie Verbesserungsmöglichkeiten besprochen. Mit diesem Wissen haben die Mitglieder des UniFotoClub Darmstadt dann die Umgebung der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt nach möglichen Kompositionen durchkämmt. Die Ergebnisse wurden bereits am Stammtisch vom 10.07.2019 besprochen und können ebenso wie die ‚Lessons learned‘ am Ende des Beitrag gefunden werden.

Essentials: Workshop Komposition

Für all diejenigen, die nicht beim Workshop ‚Einführung Komposition und Technik‘ dabei sein konnten, folgt nun eine kurze Zusammenfassung der besprochenen Inhalte. Am Ende dieses Abschnitts findest Du außerdem die Folien der Theorie Stunde. Wir empfehlen parallel zum Lesen des Textes bereits die Folien zu betrachten, die noch mehr in die Tiefe gehen sowie Bildbeispiele mitbringen.

Eine Komposition ist geprägt von vier Leitfragen. Diese sollten sowohl bei der Gestaltung des Bildes beachtet werden als auch beim Betrachten eines Bildes hinterfragt werden. Sind die gefundenen Antworten identisch, weiß man: „Das Bild funktioniert.“

  • Was ist mein Subjekt / Motiv?
  • Was möchte ich zeigen / erzählen?
  • Wie teile ich mein Bild ein?
  • Wie wird der Betrachter später auf mein Bild schauen?

Anstatt die unendlich vielen Varianten von im Internet kursierenden Kompositionsregeln durchzuackern, haben wir uns dafür entschieden die Grundlagen zu beleuchten mit denen sich jede der Regeln kinderleicht herleiten lässt.

Was ist mein Subjekt / Motiv?

Zuerst sollte die Frage sein, was man überhaupt fotografieren will. Dieses Subjekt / Motiv muss man dann im Sucher der Kamera fixieren und hat dabei diverse Einflussmöglichkeiten. Durch den Standpunkt und die Ausrichtung ergeben sich bereits die ersten Möglichkeiten den Ausschnitt zu beeinflussen.

Wie zeige ich mein Subjekt/ MOTiv (Kontext, ALLEINE, Detail)?

Durch die Wahl des Standpunkts aber auch durch die Wahl des Objektives (und damit der Brennweite und der Blende) lässt sich beeinflussen, wie das Subjekt abgelichtet wird. Entweder stellt man das Subjekt im Kontext bzw. in seiner Umgebung dar, separiert es von seiner Umgebung oder zeigt sogar nur einen Ausschnitt oder ein Detail.

Wie teile ich mein Bild ein?

Nachdem geklärt ist, was ich wie abbilden will, schließt sich die Frage an, wie die einzelnen Aspekte im Bild verteilt werden. Der Sucher der Kamera gibt zwar einen Bildrahmen vor, allerdings ist es auch möglich im Nachgang einen anderen Schnitt zu verwenden: Quadrat, Panorama, 2:3 und viele mehr. Typische Anhaltspunkte für die darauf folgende Bildaufteilung sind zum Beispiel: goldener Schnitt, Drittel- und Diagonal-Regel. Auf den Schnittpunkten angeordnete Subjekte nimmt der Mensch in der Regel als harmonisch wahr und bleibt daran hängen. Gleiches gilt für die Einteilung nach einer Symmetrie.

Wie wird der Betrachter später auf mein Bild schauen?

Nachdem nun auch festgelegt ist, wie die Objekte im Bild platziert werden sollen, gibt es noch weitere Möglichkeiten die Sichtweise des Betrachters zu beeinflussen. Eines haben alle Punkte gemeinsam – alle führen den Blick des Betrachters durch das Bild:

  • Kontrast
  • Balance
  • Führungslinien
  • Tiefe

Durch Variation des Standpunktes, der Kameraeinstellung, Lichtsetzung, Timing und vieles mehr lassen sich die obenstehenden Parameter beeinflussen.

Download der Präsentation

Galerie

Lessons Learned

  • Wenn die Leitfragen von Betrachter und Fotograf gleich beantwortet werden „funktioniert das Bild“
  • Komposition bestimmt maßgeblich, wolang der Blick wandert und wo er hängen bleibt.
  • Mit einem Grundverständnis kommt man weiter als mit strikten Regeln
  • Mit befolgen einfacher Grundregeln kann man seine Bildergebung direkt verbessern.
  • Unbequeme Perspektiven geben oft bessere Bilder (z.B. in der Hocke, auf dem Boden)
  • Jedes Motiv ist mit beliebig vielen verschiedenen Kompositionen abbildbar.
  • Jeder hat eine andere Art Bilder zu machen und wahrzunehmen
  • Obwohl Komposition beim Fotografieren allgegenwärtig ist, war es gut die Grundzüge im Workshop aufzufrischen

Einladung Workshop ‚Einführung Komposition und Technik‘

Seit Anbeginn der bildenden Künste dominiert ein Thema die Gestaltung eines jeden Werks – die Komposition. Ganz gleich ob Malerei, Zeichnung oder Fotografie entsteht jedes Bild nach einer bestimmten Komposition. Aber worauf sollte man als Fotograf achten, welche Techniken gibt es und wie beeinflussen sie die Aussagen und die Wirkung des Bilder? Darauf wollen wir in unserem nächsten Workshop Antworten finden!

Was Dich erwartet

Dazu treffen wir uns am Samstag, den 29.06.2019, um 09oo Uhr in Raum S102|36. Um nicht den ganzen Tag im Raum herumzusitzen und das Wetter zu genießen, möchten wir den Workshop gerne interaktiv gestalten. Das haben wir uns folgendermaßen vorgestellt:

  • Einführung in Therorie der Komposition
  • Vorstellung von gängigen Techniken
  • Analyse von Euren alten Bilder nach den besprochenen Techniken
  • Rausgehen und vorgeführte Anwendung von Kompositionsregeln
  • Nun seid Ihr an der Reihe: Kamera schnappen und selbst ausprobieren
  • Zusammenkommen und Rekapitulieren
  • Freiwilliges um-die-Häuser-ziehen und fotografieren
was du vorbereiten kannst

Um möglichst viel mitzunehmen aus dem Workshop bitten wir Dich die folgenden Dinge mitzubringen bzw. vorzubereiten. Wer etwas nicht hat, kann uns gerne direkt ansprechen, in der Regel gibt es immer ein paar Dinge zum Teilen oder verleihen.

  • 2-3 Bilder, bei denen Ihr der Meinung seid eine gute Komposition zu haben
  • Kamera mit Objektiv
  • Leere Speicherkarten, voll Akkus (nicht andersrum)
  • (Stativ)
Für die Anmeldung

Schicke uns bitte eine eMail an kontakt@unifotoclub-darmstadt.de und teile uns mit, dass Du gerne teilnehmen möchtest und schicke am besten direkt 2 oder 3 Bilder mit, die wir dann gemeinsam im Workshop analysieren können.

Ergebnisse ‚Ugly-Location Challenge‘

Die Ugly-Location Challenge ist halb auf unserem Mist gewachsen, in anderer Form aber bereits im Internet auffindbar. Bei Petapixel versucht der Autor an einem hässlichen Ort aussagekräftige Street Photography zu betreiben. Diverse Youtuber verstehen darunter eher einen hässlichen Ort aufzusuchen und ein Model möglich ästhetisch abzulichten. Für uns wiederum bedeutete das hässliche Orte aufsuchen und das schöne darin zu entdecken. Dabei war es egal, ob man bei Portraits, Details oder einem anderen Genre landet.

Wir hatten große Freude, auch wenn wir anfangs nicht so richtig wussten, was wir mit dem Thema anfangen sollten. Dazu mehr unten in den Lessons Learned. Hier jetzt erst mal einige unserer Ergebnisse!

Galerie

Lessons Learned:
  • Ein Thema hilf, um überhaupt anzufangen
  • Man kann ein Thema ruhig weitgreifend interpretieren
  • Beim Aufführen kommen einem neue Ideen
  • Auch hässliche Orte haben eine schöne Seite
  • Auf diese Weise erkundet man seine Stadt und lernt sie kennen.