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Der UFCD-Kalender 2020 – Das Ergebnis der Abstimmung

Hier seht ihr die Gewinnerbilder, die unseren Kalender für das Jahr 2020 zieren werden. Wir sind begeistert wie viele tolle Bilder im letzten Jahr während der Veranstaltungen entstanden sind und können es kaum abwarten die gedruckten Exemplare an unsere Wände zu hängen. Er wird auf Fotopapier matt gedruckt und im Format DIN A3 sein. Die Kosten pro Kalender liegen bei ~12€. Bestellen könnt ihr den Kalender ab sofort bis zum 29.11., indem ihr jemandem aus dem Kalender-Team eine kurze Nachricht schreibt.

Und hier gibt es die Bilder des Kalenders, die Reihenfolge und das Design werden noch festgelegt.

Einladung Workshop ‚Drucken‘

Titelbild
Quelle: https://www.pexels.com/de-de/foto/bankwesen-buro-business-dokument-6214/
Lizenz: Pexels Lizenz | https://www.pexels.com/photo-license/

Mit der digitalen Fotografie sind Papierbilder mehr und mehr aus dem Alltag verschwunden. Alles wird nur noch am PC, Tablet oder Smartphone angeschaut und kaum jemand geht noch drucken. Aus sozialen Medien sind sie gar nicht mehr wegzudenken. Und trotzdem oder vielleicht sogar deswegen haben gedruckte Bilder in der heutigen Zeit einen hohen Stellenwert erreicht. Gerade zur Weihnachtszeit bieten sich Ausdrucke, Fotobücher und Kalender als Geschenk für Familie und Freunde an.

Der UniFotoClub Darmstadt biete deshalb am Samstag, den 30. November 2019, einen Workshop zum Thema Druck – Vorbereitung, Anpassung & Tricks an. Der Workshop beginnt um 10oo Uhr in S102|36. Bitte melde Dich unter kontakt@unifotoclub-darmstadt.de an.

Was Dich erwartet

Der Workshop wird abwechselnd theoretische Grundlagen vermitteln und diese an Beispielen verdeutlichen und benötigte Techniken vorführen. Die Darstellung von Farben auf dem Bildschirm wird gegenübergestellt mit der Abbildung auf Papier. Genauso, wie Monitore Bilder unterschiedlich darstellen, bilden auch Papiere Farben und Strukturen unterschiedlich ab. Es wird behandelt, wie diese beiden Darstellungen aneinander angepasst werden können.

Hier findest du bereits das passende Skript von Patrick:
https://www.architekturfotografie-frankfurt.com/blog/softproof-dpi-und-icc

Was Du mitbringen solltest

Je nach Möglichkeit kannst Du deinen Laptop mit Bildbearbeitungssoftware mitbringen. Egal ob mit oder ohne Laptop, bring bitte Bilder mit, die Du für den UniFotoClub Kalender 2019 eingereicht hast oder die Du gerne drucken würdest.

Abstimmung zum UFCD-Kalender

Hier gibts alle eingereichten Bilder zu sehen. Abstimmen könnte ihr über den unten aufgeführten Link bis zum 21.11. Bitte gebt euren Namen an, damit wir kontrollieren können, wer abgestimmt hat. Ihr dürft 13 Stimmen vergeben, eine pro Fotograf/Bildset. Im folgenden Bild seht ihr beispielhaft, wie man die Stimmen verteilen kann. Eure ausgewählten Zahlen klickt ihr dann bei der Abstimmung unter folgendem Link an:

https://forms.gle/2b4Ym5cc1urMB8ms6

Einreichungen

Die Bilder sind klickbar 😉

UFCD-Kalender 2020

Zum ersten Mal in der Geschichte des UniFotoClubs wollen wir einen Jahreskalender mit den Bildern unserer Mitglieder gestalten. Hier folgen nun ein paar Infos dazu, wie wir den Kalender gestalten wollen, wie wir die Bilder auswählen und vieles mehr. Wir freuen uns jetzt schon auf ein tolles Jahr 2020 im UniFotoClub durch das uns unser eigener Kalender begleiten wird.

Wer darf Bilder einreichen?
Alle Mitglieder des UniFotoClub Darmstadt e.V. und die, die es werden wollen.
Welche Bilder dürfen eingereicht werden?
Eingereicht werden dürfen alle Bilder die in einem der Workshops des UFCD oder während des gemeinsamen Freien Fotografierens im Jahr 2019 entstanden sind. Eingereichte Bilder müssen dem Format 16:9 entsprechen.
Für wen wird der Kalender gemacht?
Der Kalender ist in erster Linie für die Mitglieder des UFCD, für Am-Verein-Interessierte und Verwandte, also sozusagen alle, die gerne einen hätten. Im Zeitraum vom 20.11.-27.11.2019 können Bestellungen in Auftrag gegeben werden. Ein öffentlicher Verkauf wird später also nicht angeboten.


Weitere Ablauf zur Auswahl der Bilder:

6.11.- 13.11.
Jeder Teilnehmende darf 1-3 namentlich gekennzeichnete Bilder einreichen.
13.11.-19.11.
Eingereichte Bilder werden in Sets auf der Homepage präsentiert und alle Teilnehmenden sind berechtigt ihre Favoriten (13 Stimmen pro Person) zu wählen. Die 13 Teilnehmenden mit den meisten Stimmen auf ihrem Bilder-Set dürfen sich jeweils ein Bild aus ihrem eingereichten Set aussuchen, welches in den Kalender kommt.
20.11.
Die ausgewählten Bilder des Fotokalenders werden am Stammtisch gezeigt.
20.11.-27.11.
Verbindliche Bestellungen des UFCD-Fotokalenders werden entgegen genommen.

Unter dem unten angegebenen Link könnt ihr eure Bilder bis zum 13.11. einreichen. Bitte gebt euren Namen an. Dieser wird bei der Abstimmung später nicht sichtbar sein.

Daten für die einzureichenden Bilder:

Für die Abstimmung: 16:9, jpg >5MB

Die ausgewählten Bilder für den Kalender sollten später in folgendem Format abgegeben werden: 16:9, 300-400dpi, RGB (sRGB, Adobe RGB, ProPhotoRGB), jpg(>90%). Wir kommen dann aber nochmal auf euch zu.

Und jetzt, einreichen:

https://www.dropbox.com/request/t4ux9QiVouNAK08IpbAx

Ergebnisse Workshop: Landschaftsfotografie II

Und das war es auch schon wieder mit dem zweiten Teil des Workshops Landschaftsfotografie.

Diesmal ging es mit den Veranstaltern Felix und Fabian an die Bergstraße, genauer „Am Höllberg“ in der Nähe Bensheims. Die Stimmung der Teilnehmer und die Lichtstimmung hatten etwas gemeinsam, sie waren beide grandios!

Aber was genau macht ein gutes, oder sogar großartiges Landschaftsfoto aus? Im vorangegangen Theorieteil konnten die Teilnehmer so einiges darüber lernen, worauf es genau ankommt. Komposition, Licht, Verschlusszeiten für die Dämmerung, nötige Ausrüstung – all das und noch mehr wurde im Detail besprochen. Dennoch wird wohl jeder zustimmen, wenn ich behaupte, dass es zwischen Theorie und Praxis riesige Unterschiede gibt. Daher gibt es jetzt erstmal die Ergebnisse des Workshops zu sehen, bevor ich näher auf den Verlauf und die Erfahrungen der Teilnehmer eingehe.

Nachdem der erste Teil des Landschaftsfotografie-Workshops in den Streuobstwiesen in Eberstadt schon einen wirklich guten Anfang gemacht hatte, mussten sich Felix und Fabian natürlich mächtig ins Zeug legen, eine ideale Szene zu finden, bei der die Landschaftsfotografie so richtig aufblüht.

Passend für die Jahreszeit haben wir uns dann mit Fahrgemeinschaften am Wanderparkplatz „Am Höllberg“ bei Bensheim getroffen, um von dort in die Weinberge zu wandern, immer auf der Suche nach dem perfekten Spiel aus Licht und Landschaft.

Ziel dieses Workshops war die Lichtstimmung, insbesondere die des späteren Nachmittags, der „Goldenen Stunde“ und des Sonnenuntergangs, bestmöglich einzufangen. Anders als strukturiertere Workshops, lag der Fokus hier eher auf dem eigenen Ausprobieren und Verwirklichen. Natürlich standen Felix und Fabian bei Fragen sofort mit Rat zur Seite, aber die Teilnehmer haben sich auch gegenseitig viel geholfen oder einfach nur Ideen geäußert. Allgemein galt es, vor allem in den Weinbergen aber auch generell in der Landschaftsfotografie, die Komposition des Bildes mit dem Licht der Szene zu verbinden. Hierfür braucht man neben der ganzen diskutierten Ausrüstung, wie Stative, Fernauslöser, eventuelle Filter und Weitwinkelobjektive in erster Linie eines – Geduld.

Man konnte den Verlauf des Workshops sehr gut mitverfolgen; anfangs verstreute sich die Gruppe ziemlich schnell, da jeder eine eigene Idee der Bildgestaltung im Kopf hatte. Nach einigen Testbildern, kamen viele Teilnehmer dann wieder zusammen, um entweder die „Spots“ der anderen anzugucken, oder aber über generelle Tipps zu diskutieren, denn eines war klar: Noch ist das Licht nicht perfekt, also müssen wir warten. Als die Sonne dann endlich tiefer stand und das goldene Licht durch die Weinreben strahlte, fotografierte jeder so viel und so gut er konnte, denn jeder weiß, so ein schönes Licht hält nicht sehr lange!

Aber von der vorhin angesprochenen Geduld mal abgesehen, was haben wir bei diesem Workshop gelernt, auf was sollten wir achten, und was können wir besser machen?

Zunächst mal würde ich gerne Ausrüstung und Umsetzung trennen. Und dazu sei gesagt, dass beides auch stark abhängig von der Zielsetzung des Fotografen ist. Der Eine möchte gerne verschwimmende Wolken in einer Langzeitbelichtung aufnehmen, der Andere ist eher an Makroaufnahmen einzelner Details im goldenen Licht der untergehenden Sonne interessiert und der Dritte ist sich vielleicht noch gar nicht sicher, was er fotografieren will und entscheidet spontan. Angefangen bei der Ausrüstung ist aber zu sagen, dass es generell eine gute Idee ist, ein Stativ mitzunehmen. Zum einen ermöglicht kann man durch längere Verschlusszeiten zu niedrigeren ISO-Werten kommen, was das Bildrauschen geringhält. Zum anderen zwingt die Verwendung eines Statives auch dazu, dass man intensiver über seine Komposition nachdenkt und entschiedener und bewusster fotografiert. Außerdem entschleunigt ein Stativ auch den gesamten Prozess, was vor allem in der Landschaftsfotografie von Vorteil ist.

Als zweiten Punkt würde ich die Objektive ansprechen. Da man in der Landschaftsfotografie oftmals mit epischen Aussichten oder atemberaubenden Sonnenauf- und Sonnenuntergängen zu tun hat, empfiehlt sich natürlich immer, ein möglichst weitwinkliges Objektiv einzupacken. Natürlich können Tele-Objektive auch ihren Reiz haben, da man so mehr auf die Details der Landschaft eingehen kann, aber seien wir mal ehrlich – einmal muss man den Ausblick auch ganz auf ein Bild bannen, wenn man schon so eine Szene vor sich hat.

Filter, wie neutral density-, oder Verlaufsfilter, können natürlich auch sehr hilfreich sein, da der Vordergrund meistens deutlich dunkler, als der atemberaubende Himmel ist. Vor allem für Fotografen, die es nicht so mit der Nachbearbeitung haben, sind solche Filter von Vorteil, aber nicht zwingend nötig.

Die Umsetzung der Fotos ist allerdings gar nicht so Abhängig von der Ausrüstung. Hier gibt es im Prinzip keine Regeln. Von klassischen Weitwinkelaufnahmen mit Stativ und etwas längerer Verschlusszeit, bis hin zur absichtlichen Kamerabewegung während der Belichtung, um abstrakte Formen zu kreieren, die Grenze ist wie so oft die eigene Kreativität. Da wir alle aber noch keine Namenhaften abstrakten Künstler sind, würde ich mal mein Tipp für ein gutes Landschaftsfoto aufschreiben. Zwischen der Blende 5.6-13 sind die meisten Objektive nicht nur am schärfsten, sie haben auch bei höheren Blendenzahlen mehr Tiefenschärfe. Daher empfiehlt es sich, eine Blende in diesem Bereich zu wählen, um möglichst viel von der schönen Landschaft in den Fokus zu bekommen. Da man, wie schon gesagt, idealerweise ein Stativ zur Hand hat, kann man den ISO-Wert so niedrig wie möglich einstellen, um ein technisch schönes Bild ohne Rauschen zu erhalten. Die Verschlusszeit bedingt sich dann aus den anderen beiden Werten und kann dementsprechend, je nach Helligkeit und Stand der Sonne, eingestellt werden. Verwackelte Fotos sind ja dank Stativ ausgeschlossen. Um zusätzliche Stabilität zu garantieren, können noch externe Auslöser oder Timer-Funktionen in der Kamera genutzt werden, damit niemand die Kamera berühren muss, während ein Bild entsteht.